Ein drittes Geschlecht bei der Geburt – eine Möglichkeit ein Deutschland

Intersexuell ist die allgemeine Bezeichnung für verschiedene Konditionen wenn ein Baby ohne ein deutliches weibliches oder männliches Geschlechtsteil geboren wird.

Dank der Genetik wurde festgestellt, dass diese Babys die typischen XX Chromosomen für Frauen oder XY Chromosomen für Männer nicht haben, was es schwer macht das Geschlecht festzustellen.

Aufgrund einer Studie der Vereinten Nationen machen intersexuelle Personen ungefähr 1,7% der Weltbevölkerung aus.

Geschlechtsauswahl bei der Geburt

Ab 2013 ist es in Deutschland offiziell erlaubt, intersexuelle Babys offiziell ohne spezifisches Geschlecht eintragen zu lassen. In diesen Fällen wird das Feld für Geschlecht leer gelassen.

Nach einer langen Überlegung, die von vielen als überfällig angesehen wurde, unternahm die deutsche Regierung einen großen Schritt indem sie offiziell ein Gesetz erließ, dass es möglich machte eine Intersexualität offiziell eintragen zu lassen.

Das Gesetz anpassen

Laut Justizministerin Katarina Barley (Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, SPD) war es „lange fällig, dass wir den Personenstand modernisiert haben. Niemand sollte aufgrund seiner sexuellen Identität diskriminiert werden“.

Sie fügte außerdem hinzu, dass eine dritte Option für das Geschlecht intersexuelle Personen mit einem besseren Gefühl für ihre Identität und ihre Würde versorgen würde.

Diese Maßnahme kam nach einem Entscheid des Bundesverfassungsgerichts am 10. Oktober 2017, welcher besagte dass der momentane Personenstand gegen das allgemeine Recht auf Privatsphäre verstößt, inklusive des Verbots der Diskriminierung gegen intersexuelle Personen nach dem Grundgesetz.

Das Bundesverfassungsgericht setzte eine Zeitbegrenzung bis Ende 2018 für das deutsche Parlament um die aktuelle Gesetzgebung anzupassen.

Weitere Gesetze sollen von dem Innenministerium und dem Justizministerium entworfen werden um die Diskriminierung gegen Intersexualität weiter zu regulieren und aktuelle Gesetze anzupassen.

Was ist Ihre Meinung zu der aktuellen Lage?

Die aktuelle Religionspolitik in Deutschland

Zu oft haben wir schon gehört, dass jede Person das Recht hat seinen oder ihren religiösen Glauben auf jede Art und in jeder Form ausüben zu dürfen, ohne Angst haben zu müssen deswegen verfolgt zu werden. Auch das heutige Deutschland ist dabei keine Ausnahme. Die deutsche Regierung bemüht sich stets zu betonen, dass sie liberale Demokratie vertreten.

Religionsfreiheit

Die traurige Wahrheit ist jedoch, dass nicht jeder dieser Religionsfreiheit so wohlgesinnt ist. Das ist etwas, was immer im Hintergrund brodelte … bis zum 17. April 2018.

An diesem Tag hat sich ein Israeli mit einem Mix aus christlichen, arabischen und jüdischen Wurzeln der seit drei Jahren in Deutschland lebt dazu entschieden, ein soziales Experiment durchzuführen.

Er entschied sich mit einem Freund dazu einen Abendspaziergang zu machen während er eine jüdische Kippah trug. Zu seiner Überraschung wurde er von einer Person mit syrischem Hintergrund angegriffen.

Trotz der Tatsache, dass das Opfer seinen Angreifer wiederholt darüber informierte, dass der Vorfall gerade gefilmt wird, ließ er nicht ab bis jemand anderes den Angriff stoppte.

Der gefilmte Übergriff fand bald seinen Weg in soziale Netzwerke und verbreitete sich innerhalb weniger Minuten.

Dies hob auch im öffentlichen Auge hervor, dass Verfolgung oder Ausgrenzung aufgrund des religiösen Hintergrunds noch längst nicht der Vergangenheit angehört, selbst in einem Land wie Deutschland.

Der Islam ist seit langer Zeit bereits in Deutschland präsent. Trotzdem gibt es auch heute noch Probleme damit, wenn Frauen Kopftücher als Zeichen ihres Glaubens tragen.

Auch der christliche Glaube bleibt nicht verschont. Institutionen die öffentlich Kreuze zur Schau stellen leiden auch immer wieder unter Protestanten.

Über die Religion hinaus

Wir müssen es einsehen. Deutschland ist zum Schmelztiegel verschiedener Rassen, Religionen und Kulturen geworden, insbesondere durch die Einwanderer aus dem mittleren Osten. Es ist wohl keine Überraschung, dass aufgrund von politischer und religiöser Unterschiede Probleme auftreten werden.

Auf den ahnungslosen Zuschauer mag es bloß wie eine Kippah, wie ein Kreuz oder wie ein Kopftuch wirken, doch ein tieferer Blick enthüllt, dass es nicht nur religiöse Symbole sind. Sie sind auch wieder zu politischen Symbolen für Deutschland geworden.

Wie steht es mit Ihnen? Wie sehen Sie diese religiösen Symbole?

Deutschlands Flüchtlings- und Einwanderungsproblem

Deutschland war trotz der Sprachbarrieren schon immer eine neue Heimat für Immigranten aus anderen Ländern. Das traf nie besser zu als während der Flüchtlingskrise im Sommer 2015, als hunderte von Menschen in Deutschland ankamen um Asyl aus ihren von der Politik verwüsteten Ländern suchten.

Echte Bedenken

Obwohl sie die Situation der Flüchtlinge verstehen (oder zumindest versuchen sie zu verstehen), waren die Deutschen doch besorgt ob des großen Stroms an Immigranten, die einen großen Einfluss auf die Bevölkerung ausüben würden.

Mit der letzten Zählung an Flüchtlingen schoss die Zahl auf 1,5 Millionen, also ist das keine kleine Sache. Aktuelle Studien zeigen, dass es tatsächlich Verschwörungstheorien gibt, dass Bundeskanzlerin Merkel mit anderen mächtigen Personen zusammenarbeitet um die Bevölkerung Deutschlands mit ausländischen Immigranten zu ersetzen.

Ein Grund warum diese Verschwörungstheorie wohl Anhänger gewinnt, ist dass deutsche Politiker, die Gesellschaft und sogar die Medien diese Bedenken nie konkret ansprechen. Entweder lenken sie von dem Thema ab oder ignorieren es einfach.

Religionsunterschiede

Ein anderer Bereich, der stark durch ausländische Immigranten beeinflusst wird ist wohl die Religion. Die meisten Einwanderer praktizieren den Islam als Religion. Die ständige Ausbreitung von Moscheen, die in Deutschland gebaut werden, bestätigt dies wohl.

Sprachbarriere

Wie vorher im Artikel bereits erwähnt, wählen Einwanderer trotz der Sprachbarrieren Deutschland als ihren permanenten Wohnsitz und strengen sich nicht an, die Sprache zu lernen.

Dies trägt dazu bei, dass der Effekt der „Wir haben keine guten Erfahrungen gemacht“ noch verstärkt wird, gerade in Bereichen die sich auf Sprache als Kommunikationsmittel zwischen Personen verlassen.

Im medizinischen Bereich zum Beispiel besteht der Bedarf an Personal, das noch weitere Sprachen außer Deutsch und Englisch spricht. Können Sie sich einen Doktor vorstellen, der sich nicht mit dem Patienten unterhalten kann und umgekehrt, als Patient einem Doktor ein kompliziertes medizinisches Problem zu erklären?

Insgesamt sind die Bedenken der deutschen Einwohner ein Problem was besser früher als später angegangen werden sollte um eine Krise zu vermeiden.

Mit LVBet Olympia Wetten 150 Euro verdienen

Nun stehen die Olympischen Winterspiele in Südkorea vor der Tür. Was das Deutschen Team angeht, so laufen diese Spiele bisher tadellos. Sicherlich kommt es dem einen oder anderen in den Sinn eine Wette zu platzieren. Schließlich hat man dazu gute Gründe, wenn das Deutsche Team so gut abschneidet. Der Buchmacher LVBet ist bei dieser Gelegenheit besonders zu empfehlen. Das Highlight im Februar wurde nämlich mit einem Winter-Turnier ergänzt. Jeder, der in regelmäßigen Abständen wettet, bekommt die Möglichkeit einen Sonderbonus von bis zu 150 Euro einzusacken.

Wir haben im Folgenden die wichtigsten Eckdaten zum Buchmacher LVBet Olympia zusammengestellt.

Wie setzt sich die Aktion zusammen

Besonders ist an dieser Aktion ist, dass der Buchmacher die Wintersport-Wetten auch ordentlich belohnt. Dabei ist es egal, ob man die Wett-Tipps gewinnt oder verliert. Jede Olympia-Wette ermöglicht dem Spieler kräftige Punkte zu sammeln. Diese werden in einem Ranking zusammengerechnet. Bei Inanspruchnahme dieser Aktion sollte man auch beachten, dass man die Kriterien des Buchmachers erfüllt. LVBet scheibt dazu folgendes vor:

  • Der Mindesteinsatz beträgt 5 Euro
  • Die minimale Wettquote liegt bei 1,5 – dies gilt für Solo- und Kombiwetten

Sofern man also seine Wetten erfolgreich spielt, wird man richtig belohnt. Dies kann sich also für diejenigen, die sehr erfahren sind, richtig lohnen. Weiterhin wird auch eine große Risikofreudigkeit belohnt. Dies ist darauf zurückzuführen, dass der Anbieter die Kalkulation der Punkte nachfolgender Formel berechnet:

  • Einsatz X Auswahlen

Damit Sie die Formel auch verstehen, geben wir folgendes Beispiel:

Nehmen wir an Sie platzieren eine 4er Kombi Olympia-Wette. Sie setzen 20 Euro ein. Damit haben Sie bereits 80 Punkte erarbeitet, die in der Liste angeführt werden. Wenn Sie nun auch das Glück haben, dass Ihr Wettschein gewinnt, so wird Ihre Quote auch berücksichtigt. Die Abrechnung würde sich dann auf folgende Basis stützen:

  • Einsatz x Quote x Auswahlen

Haben Sie also eine Wettquote von 2,5, dann pusht der Anbieter Ihr Punktekonto auf ganze 200 Zähler. Der Schub ist in diesem Fall natürlich gewaltig, womit man unbedingt von dieser Aktion profitieren sollte.

Die Auswertung des Winter-Turnierst ist eigentlich sehr einfach. Wer auch immer die meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt. Der Buchmacher belohnt die Top10 Spieler im Ranking mit einem Sonderbonus. Es gibt für die besten Spieler daher entsprechende Cashback-Prämien. Diese sind wie folgt gestaffelt:

  • Rang 1: 150 Euro
  • Rang 2: 110 Euro
  • Rang 3: 90 Euro
  • Rang 4: 75 Euro
  • Rang 5: 60 Euro
  • Rang 6: 50 Euro
  • Rang 7: 40 Euro
  • Rang 8: 30 Euro
  • Rang 9: 25 Euro
  • Rang 10: 20 Euro

Was die Auszahlungen angeht, so erfolgen diese in Form eines Bonus. Dies impliziert, dass das Geld ganze 3 Mal umzusetzen ist. Dann erst wird die gewünscht Reife zur Auszahlung erreicht. Es gilt hier eine Mindestquote von 1,75. Ma hat zudem 30 Tage Zeit die Rollover-Vorgaben zu erfüllen.

Wie erfolgt der Einstieg bei LVBet?

Wenn man noch kein Wettkonto bei LVBet oder Bet3000  hat, dann wird der Einstieg beim Buchmacher belohnt. Es erwartet den Anfänger ein attraktives Willkommenspaket. Es geht mit einem traditionellen 100-prozentigen Einzahlungsbonus los. Dieser liegt bei 100 Euro. Dabei beträgt die Mindesteinzahlung bei 10 Euro. Wenn man die maximale Bonussumme sofort haben möchte, so muss man 100 Euro einzahlen, und bekommt dann 100 Euro, womit man beim Buchmacher mit 200 Euro einsteigen kann. Ein Bonus Code ist hierfür nicht erforderlich. Das Willkommenspaket kann mit einem Klick vor der ersten Einzahlung freigeschaltet werden.

Weiterhin schreiben die Umsatzbedingungen vor, dass der Bonus und die Einzahlung ganze 5 Mal durchgespielt werden müssen. Erst danach wird man die Genehmigung zur Auszahlung erhalten. Was den Rollover angeht, so gilt hier die Mindestquote von 1,8. Es werden aber hier nur die Kombi-Wetten als qualifizierend eingerechnet. Schließlich muss jeder Wettschein mindestens 2 Einzel-Auswahlen mit einer Quoten von mindestens 1,25 besitzen.

 

Der Aufschwung der AFD

Deutschland wählt im September 2017 eine neues Bundestagsparlament und dazu auch eben einen Kanzler beziehungsweise eine Kanzlerin. Vor allem die älteren Leser werden sich noch an spannende Walhtage erinnern können, an denen nicht bewusst war, welcher Kandidat am Ende gewinnen wird. Zugegebenermaßen, ist diese Spannung in diesem BTWK etwas verloren gegangen. Wenn nichts mehr außergewöhnliches passiert wird Angela Merkel wiedergewählt.

Dass Martin Schulz am Ende ins Kanzleramt einziehen wird, glauben wohl nur Hardcore Fans und Menschen, die die letzten Wochen sich nicht mit dem Thema befasst haben. Dennoch sollten auch diese Personen die Alternative für Deutschland, die sogenannte AfD kennen. Wer sich wider erwarten mit dieser Partei nicht auskennt, der sollte sich diesen Text gut durchlesen. Hier werden einige Eigenschaften herausgearbeitet und ein kurzer Rückblick auf die kurze und erfolgreiche Geschichte der AfD gelegt.

Die Eurokrise als Beginn

Vor ein paar Jahren gab es noch die große Eurokrise. Die Menschen waren verunsichert und wussten nicht, ob sie morgen noch Arbeit haben. In dieser Zeit gab es auch viele Firmen, die auf Kurzarbeit setzen mussten, um die Arbeitsplätze erhalten zu können. Den Menschen ging es also merklich schlecht und auch in der Politik war einiges los, denn die Banken mussten gerettet werden und einige Politiker mussten krasse Statements formulieren, um die Bürger zu beruhigen.

In diesen Tagen wurde die AfD populär. Damals war noch Bernd Lucke in vielen Talkshows vertreten  und wetterte gegen den Euro. Viele Menschen in der AfD wollten aus dem Euro austreten und dafür die DMARK wiedereinführen. Also die Währung, die es bis 2002 gegeben hat. Diese Vorschläge sind auf viel Anklang gestoßen und dazu kam, dass Herr Lucke auch über gute rhetorische Fähigkeiten verfügt und diese auch gut einsetzen konnte.

Petry bekam und bekommt viel Aufmerksamkeit

Es gab neben Herrn Lucke, aber noch einen anderen Menschen in der Partei, die viel Aufmerksamkeit bekam. Die Rede ist von Frauke Petry. Diese Dame hatte nicht nur gute Fähigkeiten in einigen Bereichen zu bieten, sondern zeigte auch, dass sie in Diskussionen durchaus ein harter Gegner sein kann. Eine Frau, die sich nicht so schnell einschüchtern lässt und die Dinge aus ihrer Sicht klar darstellen kann.

Nach einiger Zeit verließ Bernd Lucke die Partei und Petry war weiterhin in einigen Talkshows zu sehen, wo sie die Ideen und Konzepte der AfD präsentierte und verteidigte. Allerdings begannen bald Medien sich auch noch für die private Frauke zu interessieren, so wurde zum Beispiel über ihre Partner berichtet, man konnte erfahren, dass sie schwanger war und dazu kam, dass sie auch noch sehr gutes Englisch spricht, was sie bei Interviews mit ausländischen Medien immer wieder unter Beweis stellen konnte. Der letzte Aspekt trug also etwas zu der Aufmerksamkeit bei, die sie bekam.

Petry nicht Spitzenkandidatin

Aber auch Frau Petry hatte es nicht immer leicht. So wurde sie nicht Spitzenkandidaten, was von ihr aus ging, statt aber etwas Ruhe, wurde weiterhin spekuliert, wie das Verhältnis innerhalb der Partei zwischen den Kandidaten ist. So soll es eine Funkstille zwischen einigen Mitgliedern gegeben haben.

Dass Frauke Petry von der AfD viel Aufmerksamkeit bekam, soll aber nicht verdecken, dass auch die AfD sehr viel Aufmerksamkeit bekam, oft von der sogenannten Lügenpresse. Das führte dann dazu, dass viele Menschen eine Wut gegenüber den Medien entwickelten, die wohl so noch nicht in diesem Land vorgekommen ist. Der Begriff Lügenpresse wird auch oft im Kontext der Pegida Versammelungen benutzt.

Auch wenn die Anzahl der Pegida Versammelungen in diesem Land merklich zurückgegangen sind, sieht es derzeit nicht danach aus, dass das auch für die AfD gelten würde. Knapp 14 Tage vor der Bundestagswahl kann die Partei ein Ergebnis erzielen, dass in etwa bei 10% liegen dürfte oder aber im oberen einstelligen Bereich.

Einige Beobachter rechnen sogar damit, dass die AfD die Drittstärkste Kraft wird, noch vor der FDP, den Grünen oder den Linken. Das wäre wohl ein absoluter Hammer und man darf gespannt sein, ob und wenn ja wie erfolgreiche Parteien mit der Partei reden würden, wenn es um mögliche Koalitionsverhandelungen gehen würde. Denn für viele Menschen gehören AfD Sympathisanten in eine politische Ecke. Welche Ecke das ist…. Ob ein Politiker dann mit einer Partei zusammenarbeiten möchte, die oft so angesehen wird, darf an dieser Stelle in Frage gestellt werden.

Wie wird man mit der Partei umgehen?

Dass Spitzenduo Weidel, Gauland hat es aber scheinbar geschafft einige Wähler und Wählerinnen zu motivieren, was wohl auch daran liegt, dass zumindest Frau Weidel einiges an Aufmerksamkeit in der letzten Woche bekam, in der sie eine TV Veranstaltung vorzeitig verließ, während im Hintergrund einige Kandidaten etwas schmunzeln mussten. So ein Abgang wird natürlich, ob ein paar Wochen vor der Wahl oder in einem Jahr, in dem es eine Wahl gibt, medial thematisiert. Das führte dann vielleicht dazu, dass sich einige Menschen mit der Spitzenkandidatin der AfD solidarisieren und deshalb auch ihr ihre Stimme geben würden.

Die Partei hat innerhalb weniger Jahren sehr viel mediale Aufmerksamkeit bekommen, wobei sie mittlerweile in Talkshows sehr oft vertreten ist und auch andere Magazine sich oft mir ihr auseinandersetzen. Innerhalb dieser Zeit gab es aber auch einige wichtige Personalentscheidungen, die die Partei geprägt haben. Letztlich taucht immer wieder die Frage nach der Verortung der Partei auf. Für viele Menschen ist ihr Gesinnung deutlich, andere Personen denken nicht so negativ über die Partei. Wie wird es also weitergehen? Wie wird die Partei bei der BTW 2017 abschneiden und wird mit ihr gesprochen, wenn es um mögliche Koalitionen geht?

 

Von knapp über 30% auf über 20% – Die SPD

Dieses Mal sollte es für die SPD funktionieren. Sie waren schon wieder in der großen Koalition und so wirklich wollte es den Genossen anscheinend nicht gewinnen, die Wähler zu mobilisieren. Aber woran lag das? Sie haben doch zum Beispiel mit dem Justizminister einen bekannten Politiker in ihren Reihen und Frank Steinmeier war bis vor seinem Einzug in das Schloss Bellevue als Bundespräsident Mitglied der SPD.

Viele Menschen sahen eine gute Prognose für die Bundestagswahl

Vielleicht haben einige SPD Anhänger Hoffnung gehabt, als bekannt wurde, dass Martin Schulz für die SPD als Kanzlerkandidat ins Rennen gehen wird. Denn er ist ein erfahrener Politiker, der viele Jahre im Europaparlament gearbeitet hat, auch in hohen Ämtern. Außerdem war er im Vergleich zu anderen SPD Politikern relativ unbekannt und im Vergleich zur Bundeskanzlerin sowieso. Aus diesem Grund hatte man eigentlich das Gefühl, dass für die SPD „etwas gehen“ könnte. Doch dem war anscheinend nicht so. Die Wahlen sind natürlich noch nicht gelaufen, aber es sieht danach aus, als würde die CDU die meisten Stimmen bei der Wahl bekommen und deshalb wird es wohl auch bald keinen Kanzler geben, der Martin Schulz heißt.

Dabei sah es so gut aus für die SPD. Mit Umfragewerten knapp über 30% sahen viele Menschen voraus, dass die SPD sogar der CDU gefährlich werden könnte. Diese Werte kippten allerdings irgendwann. Schulz hatte sich in einigen Formaten präsentiert, auch ein 1:1 Gespräch im TV gegeben und sich auch immer wieder den Fragen des Publikums gestellt. Irgendwann im Laufe der Zeit wurde dann etwas negatives über den Kandidaten der SPD berichtet. Irgendwann stürzte die SPD dann ab und mittlerweile bekommt sie zwar immer noch die zweitmeisten Stimmen, aber ein Ergebnis von über 30% ist derzeit nur knapp vorstellbar.

Woran liegen die Werte?

Für die Gründe der prozentualen Veränderungen der SPD mag es einige Gründe geben. Dazu zählt ganz bestimmt auch die Art und Weise der Messung oder der Zeitpunkt der Messung. Dadurch, dass viele Menschen den Kandidaten der SPD kurz nach seiner Bekanntgabe noch nicht kannten, hatte die SPD vielleicht einen positiven Effekt in den Umfragen bekommen. Aufgrund der Neugierde auf den neuen Kandidaten, der bereits einige politische Erfahrung sammeln konnte, aber eher im Europaparlament, wobei er auch Bürgermeister war.

Vielleicht war die Kanzlerin aber auch einfach zu gut und deshalb steht die SPD etwas schlechter dar, als noch vor ein paar Monaten. Natürlich kann nicht nur die CDU von einer in den Umfragen schlechtere SPD profitiert haben. Es gibt immerhin noch mehr Parteien, die eine gute Chance auf den Einzug in den Bundestag haben. Damit eine Partei in den Bundestag einziehen kann, müssen 5% der Stimmen bei der Wahl auf sie entfallen sein. Das ist die sogenannte 5% Hürde.

Die Wahl im Netz

Die Bundestagswahl steht vor der Tür und auch wenn der Wahlkampf nicht unebdingt so spannend ist, wie viele Bürger es sich vielleicht erhofft haben, findet der Wahlkampf auch im Internet statt. Dabei handelt es sich nicht um einen Schuss in den Ofen, wie es der Volksmund ausdrückt, sondern um ein wichtiges Gebiet, um mit den Bürgern zu kommunizieren und zu informieren. Zwei Punkte, die in einem Wahlkampf und natürlich auch im politischen Alltagsgeschäft sehr wichtig sind.

Einige Menschen sind im Bereich des Internets noch nicht so bewandert, dass man sagen könnte, jeder Bürger weiß welche Mittel die Parteien im Internet zur Verfügung haben und welche Mittel mittlerweile auch in unsere Wohnungen und Häuser genutzt werden, wenn es darum geht im Netz nach politischen Inhalten zu suchen, sie zu nutzen und darüber mit anderen Internetnutzern zu sprechen. Aus diesem Grund werden hier einige Kommunikationsmittel vorgestellt, die genutzt werden.

Die Webseite

Angefangen bei der Webseite einer Partei. Bei den Möglichkeiten kann gewählt werden, ob die bereits vorhandene Webseite genutzt wird, um über die Aktivitäten des Wahlkampfes zu informieren oder aber ob eine eigens dafür entwickelte Webseite genutzt werden soll. Der Vorteil einer Webseite ist sicherlich die Übersichtlichkeit, die sie bietet, im Vergleich zu anderen Möglichkeiten.

In einem Feed werden die Informationen schnell unübersichtlich und das erschwert die Nutzung für den User, was wiederum zu Frust führen kann und zur Beendigung der Nutzung. Das würde bedeuten, dass dieser User in dem Moment sich nicht mehr mit den Informationen zu politischen Aktivitäten auseinandersetzen kann und deshalb sollte darauf geachtet werden, dass die Informationen auf eine übersichtliche Art und Weise dargestellt werden.

Die Sozialen Medien

Es führt wohl kaum noch einen Weg an den Sozialen Medien vorbei. Dieser Weg ist direkt, schnell und kostenlos. Dazu ist er öffentlich, außer natürlich in privaten Chats und geheimen Gruppen, deswegen können so viele Leute mitmachen und sich gut über die politischen Inhalte und Wahlkampf Nachrichten informieren.

Aber nicht nur für die User sind die Sozialen Medien sehr gut geeignet, auch für die Parteien selber. Denn sie können Inhalte von anderen Plattformen auch in den Sozialen Medien publizieren. Denkbar wäre hier zum Beispiel ein Interview, sei es jetzt verschriftlicht und abgedruckt oder aber ein Video Interview. Dadurch können inhaltliche Akzente gesetzt werden und das Profil der Parteien geschärft werden.

Einige User mögen es nicht, wenn der Kandidat oder die Kandidatin schreiben und veröffentlichen lassen. Stattdessen begrüßen es viele Personen, wenn die Sozialen Medien auch wirklich von dem Kandidat genutzt wird.

Chat Apps

Ein Smartphone haben heutzutage sehr viele Bürger und natürlich auch die Politiker. Da bietet es sich doch an, wenn man über einen Chat einen Dialog erschafft. Auf diese Weise können sich Bürger mit einem Kandidaten austauschen und andere User können sich den Chat ebenfalls ansehen und ihre Kommentare dazu schreiben beziehungsweise in das Gespräch einsteigen.

Daneben gibt es noch die Möglichkeit, dass man eine Chat App nimmt und von einem Moderator Fragen gestellt werden. Diese Fragen beziehen sich dann auf relevante politische Themen.

Dieses Mittel eignet sich zum Beispiel gut, um Kandidaten vorzustellen oder sie doch zu Wort kommen zu lassen, auch wenn sie räumlich voneinander getrennt sind.

Hinterher kann der Chat dann in einem anderen Medium publiziert werden und man hat die Chance sich die Antworten mehrmals durchzulesen, wenn man möchte.

Was passiert, wenn Parteien zu sehr ihren Wahlkampfaktivitäten auf das Netz ausrichten?

Der Wahlkampf war dieses Jahr, einige Leute nennen es langweilig, andere Leute nennen es eindeutig. Wenn in den nächsten Tagen aber nichts außergewöhnliches mehr geschieht, sollte die Kanzlerin auch nach der Wahl Angela Merkel heißen. Dass ihr Konkurrent Martin Schulz mehr Prozente holt, sodass die SPD ein besseres Wahlergebnis als die CDU einfährt, kann ca. zwei Wochen vor der Wahl wohl angezweifelt werden.

Auch die gewählten Kommunikationsmittel und Medien haben ihren Teil an die Spannung beigetragen. Vor einigen Jahren war es noch so, dass Wahlkampf vor allem über Printmedien, Radio und TV ablief. Mittlerweile hat sich das aber sehr stark geändert. Heutzutage gibt es sehr viele Medien, die genutzt werden können. Neben den eben erwähnten Medien müssen auch die digitalen Medien genannt werden.

Dass man einen Wahlkampf gewinnen kann, wenn man im Netz gute Arbeit leistet, ist bekannt. Demnach setzen die Parteien auch stark auf das Netz. Sei es via Facebook, wo sie Inhalte verbreiten und zu Kommentaren Stellung beziehen können oder aber in den direkten Dialog mit den Usern treten können, oder aber via Twitter, wo sie sogenannte One Liner, also kurze Statements abgeben können.

Welche Implikationen hat das eigentlich für Personen, die nur auf klassische Medien setzen?

Das Internet ist zwar nicht mehr wegzudenken aus Deutschland, hierzulande gibt es aber einige Personen, die sich nicht gut mit dem Netz auskennen und die zum Beispiel kein Konto in einem sozialen Netzwerk haben. Die Gründe hierfür sind relativ vielfältig und reichen von reiner Unkenntnis über die Möglichkeiten hinzu schlechten Benutzerfähigkeiten oder auch manchmal einfach keine Geduld, ein umständliches System zu nutzen.

Diese Personen bekommen sehr viele Informationen, die mit dem Wahlkampf der Parteien zu tun haben, einfach nicht präsentiert. Sie haben stattdessen die Informationen aus den klassischen Medien zur Hand. Dadurch, dass Wähler die Informationen nicht haben, können sie auch nicht überzeugt werden, am Tag der Bundestagswahl ihre Stimme für eine andere Partei zu geben. Aus diesem Grund gehen die Parteien auch ein Risiko ein, wenn sie ihre Wahlkampfaktivitäten zu einem großen Teil im Netz ausführen.

Das TV Duell in der Nachbesprechung

Seit einigen Legislaturperioden gibt es ein TV Duell in dem zwei Kandidaten, die Kanzlerkandidaten der großen Parteien, sich duellieren. Das Duell wird, wie der Name es schon sagt, im TV ausgestrahlt. Auf diese Weise gibt es die Möglichkeit, dass sich sehr viele Menschen damit auseinandersetzen können und sich ein eigenes Bild von den Kandidaten machen. Ob und inwieweit das TV Duell dafür sorgt, dass es einen neuen Kanzler gibt, ist schwer zu sagen. Dieses Mal war es sicherlich ein langweiliges Duell, welches ausgestrahlt wurde. Aber zuerst wird die Ausgangslage besprochen, bevor wir zur Debatte kommen.

Die Ausgangslage

Vor dem TV Duell, so sagt man, wurde ordentlich gefeilscht. Dabei ging es um die Ausgestaltung des Duells und vielleicht auch um die Frage, wie viele Duelle es denn letztlich geben wird. Wird es ein Duell sein oder werden es mehrere Duelle sein?  Bei mehreren Duellen hätte man mehrere Themen behandeln können, so blieb es dann bei einem Duell.

Kanzlerin Merkel ging mit einem ordentlichen Vorsprung in das Duell. Martin Schulz war klar in der Rolle des Jägers und hatte die Chance Punkte auf Merkel aufzuholen.

Das Duell

In dem Duell wurde oft deutlich, dass die beiden Konkurrenten in wichtigen Punkten übereinstimmen. So hatte man als Zuschauer stellenweise das Gefühl, dass sich die beiden Kontrahenten sehr gut verstanden und es deshalb zu keiner klaren Abgrenzung in wichtigen Punkten kommen konnte. Deshalb kam oft das Gefühl auf, dass es bald wieder eine große Koalition geben wird. Wobei dies sehr stark vom 24. September, also dem Wahltag abhängig ist.

Die Überraschung

Man wurde stellenweise vielleicht sogar gelangweilt. Denn es passierte nicht viel in dem TV Duell. Bis zu dem Moment in dem Martin Schulz verkündete, dass es unter ihm als Kanzler keine Gespräche mit der Türkei über einen EU Beitritt geben wird. Das steht entgegen der SPD Geschichte, in der man sich die Gespräche stets offen gehalten hat.

Das Ergebnis

Bis auf wenige klare Momente, blieb das TV Duell doch eher blaß. Man hatte oft das Gefühl, dass es gar kein richtiges Duell ist, sondern sich die beiden Politiker gegenseitig in wichtigen Punkten bestätigen, was auch natürlich nicht schlecht ist, aber dadurch kommt kaum die Chance auf, dass sich Wähler für die Partei und gegen eine andere Partei entscheiden. Schade, denn ein bisschen mehr Spannung wäre für den Wahlkampf im Allgemeinen und die Zuschauer sicherlich nicht verkehrt gewesen.

Diese Themen gab es im Wahlkampf besonders häufig

Der Wahlkampf, wenn man ihn denn so nennen kann, speiste sich natürlich aus einigen Themen, die die Menschen in diesem Land interessieren beziehungsweise auch nicht interessieren, wie zum Beispiel die soziale Gerechtigkeit. Aber worüber ging der Wahlkampf denn konkret? Dieser umfassende Text zeigt die verschiedenen Themen des Wahlkampfes auf.

Die Digitalisierung

Nur sehr selten wurde über die Digitalisierung in Deutschland gesprochen. Dabei sollte eigentlich deutlich geworden sein, dass in diesem Land ein großer Nachholbedarf in diesem Bereich besteht. Da sind zum Beispiel die vielen Schulen, die noch immer mit veralteter Technik den Schülern und Schülerinnen die Informatik beibringen oder ihnen zeigen, wie sie im Netz gezielt nach Informationen suchen können und in der Lage sind deren Wahrheitsgehalt zu bestimmen.

Denn an dieser Aufgabe scheitern sehr viele Personen. Neben diesem Bereich ist es auch wichtig, dass der Netzausbau vorangetrieben wird. Heutzutage gibt es einige Mondpreise, die man kaum mehr nachvollziehen kann, wenn man sich die Internet Provider ansieht.

Des Weiteren müssen viele Hausbesitzer in ländlichen Gegenden mit sehr schlechtem Internet auskommen. Letztlich ist es so, dass Deutschland bei der Digitalisierung sicher nicht die ersten Plätze in Europa einnimmt. Dabei ist dieser Bereich für die Zukunft so wichtig.

Die Flüchtlingspolitik

Kaum ein Thema hat in der Vergangenheit für so viele Nachrichten gesorgt, wie die Flüchtlingspolitik, die seit ca. zwei Jahren viele Deutsche umtreibt. Der Aufstieg der AfD hat unter anderem auch mit der Flüchtlingskrise zu tun. Aber auch eine andere Gruppe von Wählern interessiert sich sehr für die Flüchtlingspolitik und in Zuge dessen hat sich diese Gruppe zum Teil auch umentschieden, die gute alte CDU zu wählen, obwohl sie es in der Vergangenheit oft gemacht haben.

Die Rede ist hier von den Russlanddeutschen. Diese Gruppe kam in hoher Zahl zu Beginn der 90er Jahre nach Deutschland. Ähnlich wie die Flüchtlinge wollten sie einen Familiennachzug. Doch das war nicht machbar. Heutzutage sehen Russlanddeutsche, dass der Familiennachzug Flüchtlingen gestattet ist und das macht sie natürlich wütend.

Des Weiteren fühlen sich viele Russlanddeutsche von keiner Partei repräsentiert. Aus diesem Grund sind viele Russlanddeutsche nun dazu über gegangen die AfD zu wählen.

Auch nach dem Wahlkampf wird die Flüchtlingspolitik noch eine sehr große Rolle spielen, denn man wird sicherlich auch noch zum Ende des Jahres 2017 über Flüchtlinge reden, da sich viele Menschen in diesem Bereich engagieren.

Die soziale Gerechtigkeit

Wie gerecht ist Deutschland? Diese Frage stellen sich einige Menschen, die trotz langer Arbeit, über mehrere Jahrzehnte, keine üppige Rente erhalten haben und manchmal nicht wissen, wie sie bis zum Ende des Monats mit dem vorhandenen Geld auskommen sollen. Neben den älteren Personen fragen sich auch einige junge Leute, wie sie von dem bisschen Geld leben sollen.

Das Geld reicht oft nicht für einen Kinobesuch und wenn eine Waschmaschine kaputt geht oder man ein neues Möbelstück haben möchte, dann kann das manchmal sehr belastend für die betroffenen Personen sein, da sie nicht über die nötigen finanziellen Mittel verfügen, die sie eigentlich bräuchten.

Martin Schulz schien zu Beginn seiner Kandidatur großen Wert darauf zu legen, das Thema soziale Gerechtigkeit in seinen Facetten zu behandeln. Aber so wirklich punkten konnte er mit dem Thema nicht. Anscheinend denken viele Menschen hierzulande, dass es gerecht zugeht und andere Themen einfach wichtiger sind.

Euro

Vor ein oder zwei Jahren gab es kaum eine Woche ohne Talkshow über den Euro. Die Eurokrise beherrschte die Medien. Es ging darum, dass einige Länder vor dem Kollaps stehen würden und man quasi dachte, dass man für deren Rettung aufkommen sollte. Tatsächlich gingen hohe Summen über den Tisch, was in manchen Fällen auch zeigt, dass manche Finanzierung gegenüber anderen Projekten eine Priorität genießen. Heutzutage interessiert das Thema Euro nicht mehr so viele Menschen, wie noch vor ein bis zwei Jahren. Dennoch gab es dieses Thema auch immer wieder im Walhkampf, dann aber in abgeschwächter Form.

Die Steuern

Wie in fast jedem Wahlkampf durften auch dieses Mal die Steuern als Thema nicht fehlen. Viele Menschen würden sich wünschen Steuerentlastungen zu erhalten, zum Beispiel im Bereich der Freiberufler oder Alleinerziehende. Allerdings gibt es auch einige Politiker, die nicht wollen, dass die Steuern gesenkt werden.

Sie fürchten wohl um ihre Wählerschaft. So gibt es immer wieder Argumente für höhere Steuern der Topverdiener oder aber gegen Steuerentlastungen. Stichwort: Schwarze Null.

Das Thema Steuern erfährt zwar immer wieder große Beachtung, etwa dann, wenn Prominente wegen Steuerbetrugs angeklagt werden oder mal wieder eine Steuer CD aufgetaucht ist, dennoch hätte man vielleicht erwarten können, dass das Thema mehr Beachtung erfahren hätte.

Der Verkehr

Kaum jemand hat es für möglich gehalten, aber es gibt eine PKW Maut in Deutschland, die auf Autobahnen und Bundesstraßen gilt, aber den inländischen Autofahrer nicht mehr belasten soll. Die ausländischen Autofahrer sollen hingegen nur für die Nutzung von Autobahnen zahlen. Da die Deutschen bekanntlich ihre Autos sehr gern haben und Geld natürlich auch lieber behalten wollen als es dem Staat zu geben, ist dieses Thema sehr brisant. Man kann sich vorstellen, dass es einige Klagen aus dem Ausland geben wird, die mit den Plänen nicht einverstanden sind. Ob diese Klagen aber Erfolg haben werden, ist derzeit noch gar nicht abzusehen.

Dieser Text hat die verschiedenen Themen des Wahlkampfes beleuchtet. So kurz vor der Wahl ist wohl nicht mehr damit zu rechnen, dass es noch ein weiteres Thema geben wird, das die Parteien nutzen werden, um Wählerstimmen zu bekommen. Alles in allem, war dieser Wahlkampf kein Kampf, sondern wenn dann nur eine sehr abgeschwächte Form davon.

NRW als Schätzer?

NRW ist das Bundesland mit den allermeisten Einwohnern. In keinem anderen Bundesland wohnen mehr Menschen als in NRW. Ungefähr 16 Millionen Menschen sind es, übrigens die Niederlande haben ebenfalls ca. 16 Millionen Einwohner. Neben dieser Zahl ist NRW aber noch aus einem anderen Grund sehr wichtig, vor allem für die Bundespolitik in Berlin. So konnten die diesjährigen NRW Wahlen quasi als Grademesser für die Wahlen im September gesehen werden.

Das liegt an verschiedenen Gründen. Zuerst der offensichtliche Grund. Wenn ein Fünftel aller Menschen in Deutschland in NRW wohnt, dann kann man die Wahlen dort gut als Schätzer für den Ausgang der Wahlen in Berlin nutzen. Natürlich sind nicht alle stimmberechtigt und auch viele Ausländer wohnen in NRW, die nicht an der Bundestagswahl teilnehmen dürfen. Nichtsdestotrotz bleiben noch viele Wähler übrig und man könnte meinen, dass es das NRW Ergebnis einen Ausblick auf das Resultat der Bundestagswahlen zulässt.

Die SPD wurde abgewählt

Der zweite Grund ist, dass NRW schon seit vielen Jahren eine SPD Hochburg ist. Erst bei der vorletzten Landtagswahl kam es zur Abwahl der CDU und man begann wieder eine Koalition aus der SPD und den Grünen, mit Hannelore Kraft als NRW Ministerpräsidentin. Diese Zeiten sind aber vorbei, wie man mittlerweile weiß.

Überraschung, die FDP ist wieder da

Denn bei der letzten NRW Landtagswahl wurde deutlich, dass die CDU zusammen mit der FDP die Regierungskoalition eingeht und die SPD „ihr Land“ quasi wieder verloren hat. Dass die FDP letztlich in NRW einziehen konnte, war nicht ganz zu erwarten. Denn die Partei war bei der letzten Bundestagswahl gescheitert und viele Menschen dachten, dass die Partei am Ende ist. Aber der Herr Lindner und viele andere Kandidaten haben es geschafft, dass die FDP wieder eine Rolle spielt und derzeit sieht es in den Umfragen für die Bundestagswahl auch ganz gut für die Partei aus.

Der derzeitige Ministerpräsident in NRW kommt von der CDU und es sieht danach aus, als wäre bald das Kanzleramt auch weiterhin CDU geführt. Mit anderen Worten heißt das aber auch: Die SPD hat es in den vergangenen Jahren nicht geschafft die Menschen von ihren Inhalten und Ideen so zu überzeugen, dass sie sich an einem Wahltag für sie entschieden hätten. Bemerkenswert ist auch, dass es noch nicht einmal in NRW, also dem SPD Land, nicht gelungen ist, dass sich die Wähler mehrheitlich für diese Partei aussprechen. Wenigstens dort hätte man der SPD ein besseres Ergebnis zugetraut.