Die Wahl im Netz

Die Bundestagswahl steht vor der Tür und auch wenn der Wahlkampf nicht unebdingt so spannend ist, wie viele Bürger es sich vielleicht erhofft haben, findet der Wahlkampf auch im Internet statt. Dabei handelt es sich nicht um einen Schuss in den Ofen, wie es der Volksmund ausdrückt, sondern um ein wichtiges Gebiet, um mit den Bürgern zu kommunizieren und zu informieren. Zwei Punkte, die in einem Wahlkampf und natürlich auch im politischen Alltagsgeschäft sehr wichtig sind.

Einige Menschen sind im Bereich des Internets noch nicht so bewandert, dass man sagen könnte, jeder Bürger weiß welche Mittel die Parteien im Internet zur Verfügung haben und welche Mittel mittlerweile auch in unsere Wohnungen und Häuser genutzt werden, wenn es darum geht im Netz nach politischen Inhalten zu suchen, sie zu nutzen und darüber mit anderen Internetnutzern zu sprechen. Aus diesem Grund werden hier einige Kommunikationsmittel vorgestellt, die genutzt werden.

Die Webseite

Angefangen bei der Webseite einer Partei. Bei den Möglichkeiten kann gewählt werden, ob die bereits vorhandene Webseite genutzt wird, um über die Aktivitäten des Wahlkampfes zu informieren oder aber ob eine eigens dafür entwickelte Webseite genutzt werden soll. Der Vorteil einer Webseite ist sicherlich die Übersichtlichkeit, die sie bietet, im Vergleich zu anderen Möglichkeiten.

In einem Feed werden die Informationen schnell unübersichtlich und das erschwert die Nutzung für den User, was wiederum zu Frust führen kann und zur Beendigung der Nutzung. Das würde bedeuten, dass dieser User in dem Moment sich nicht mehr mit den Informationen zu politischen Aktivitäten auseinandersetzen kann und deshalb sollte darauf geachtet werden, dass die Informationen auf eine übersichtliche Art und Weise dargestellt werden.

Die Sozialen Medien

Es führt wohl kaum noch einen Weg an den Sozialen Medien vorbei. Dieser Weg ist direkt, schnell und kostenlos. Dazu ist er öffentlich, außer natürlich in privaten Chats und geheimen Gruppen, deswegen können so viele Leute mitmachen und sich gut über die politischen Inhalte und Wahlkampf Nachrichten informieren.

Aber nicht nur für die User sind die Sozialen Medien sehr gut geeignet, auch für die Parteien selber. Denn sie können Inhalte von anderen Plattformen auch in den Sozialen Medien publizieren. Denkbar wäre hier zum Beispiel ein Interview, sei es jetzt verschriftlicht und abgedruckt oder aber ein Video Interview. Dadurch können inhaltliche Akzente gesetzt werden und das Profil der Parteien geschärft werden.

Einige User mögen es nicht, wenn der Kandidat oder die Kandidatin schreiben und veröffentlichen lassen. Stattdessen begrüßen es viele Personen, wenn die Sozialen Medien auch wirklich von dem Kandidat genutzt wird.

Chat Apps

Ein Smartphone haben heutzutage sehr viele Bürger und natürlich auch die Politiker. Da bietet es sich doch an, wenn man über einen Chat einen Dialog erschafft. Auf diese Weise können sich Bürger mit einem Kandidaten austauschen und andere User können sich den Chat ebenfalls ansehen und ihre Kommentare dazu schreiben beziehungsweise in das Gespräch einsteigen.

Daneben gibt es noch die Möglichkeit, dass man eine Chat App nimmt und von einem Moderator Fragen gestellt werden. Diese Fragen beziehen sich dann auf relevante politische Themen.

Dieses Mittel eignet sich zum Beispiel gut, um Kandidaten vorzustellen oder sie doch zu Wort kommen zu lassen, auch wenn sie räumlich voneinander getrennt sind.

Hinterher kann der Chat dann in einem anderen Medium publiziert werden und man hat die Chance sich die Antworten mehrmals durchzulesen, wenn man möchte.

Was passiert, wenn Parteien zu sehr ihren Wahlkampfaktivitäten auf das Netz ausrichten?

Der Wahlkampf war dieses Jahr, einige Leute nennen es langweilig, andere Leute nennen es eindeutig. Wenn in den nächsten Tagen aber nichts außergewöhnliches mehr geschieht, sollte die Kanzlerin auch nach der Wahl Angela Merkel heißen. Dass ihr Konkurrent Martin Schulz mehr Prozente holt, sodass die SPD ein besseres Wahlergebnis als die CDU einfährt, kann ca. zwei Wochen vor der Wahl wohl angezweifelt werden.

Auch die gewählten Kommunikationsmittel und Medien haben ihren Teil an die Spannung beigetragen. Vor einigen Jahren war es noch so, dass Wahlkampf vor allem über Printmedien, Radio und TV ablief. Mittlerweile hat sich das aber sehr stark geändert. Heutzutage gibt es sehr viele Medien, die genutzt werden können. Neben den eben erwähnten Medien müssen auch die digitalen Medien genannt werden.

Dass man einen Wahlkampf gewinnen kann, wenn man im Netz gute Arbeit leistet, ist bekannt. Demnach setzen die Parteien auch stark auf das Netz. Sei es via Facebook, wo sie Inhalte verbreiten und zu Kommentaren Stellung beziehen können oder aber in den direkten Dialog mit den Usern treten können, oder aber via Twitter, wo sie sogenannte One Liner, also kurze Statements abgeben können.

Welche Implikationen hat das eigentlich für Personen, die nur auf klassische Medien setzen?

Das Internet ist zwar nicht mehr wegzudenken aus Deutschland, hierzulande gibt es aber einige Personen, die sich nicht gut mit dem Netz auskennen und die zum Beispiel kein Konto in einem sozialen Netzwerk haben. Die Gründe hierfür sind relativ vielfältig und reichen von reiner Unkenntnis über die Möglichkeiten hinzu schlechten Benutzerfähigkeiten oder auch manchmal einfach keine Geduld, ein umständliches System zu nutzen.

Diese Personen bekommen sehr viele Informationen, die mit dem Wahlkampf der Parteien zu tun haben, einfach nicht präsentiert. Sie haben stattdessen die Informationen aus den klassischen Medien zur Hand. Dadurch, dass Wähler die Informationen nicht haben, können sie auch nicht überzeugt werden, am Tag der Bundestagswahl ihre Stimme für eine andere Partei zu geben. Aus diesem Grund gehen die Parteien auch ein Risiko ein, wenn sie ihre Wahlkampfaktivitäten zu einem großen Teil im Netz ausführen.

Das TV Duell in der Nachbesprechung

Seit einigen Legislaturperioden gibt es ein TV Duell in dem zwei Kandidaten, die Kanzlerkandidaten der großen Parteien, sich duellieren. Das Duell wird, wie der Name es schon sagt, im TV ausgestrahlt. Auf diese Weise gibt es die Möglichkeit, dass sich sehr viele Menschen damit auseinandersetzen können und sich ein eigenes Bild von den Kandidaten machen. Ob und inwieweit das TV Duell dafür sorgt, dass es einen neuen Kanzler gibt, ist schwer zu sagen. Dieses Mal war es sicherlich ein langweiliges Duell, welches ausgestrahlt wurde. Aber zuerst wird die Ausgangslage besprochen, bevor wir zur Debatte kommen.

Die Ausgangslage

Vor dem TV Duell, so sagt man, wurde ordentlich gefeilscht. Dabei ging es um die Ausgestaltung des Duells und vielleicht auch um die Frage, wie viele Duelle es denn letztlich geben wird. Wird es ein Duell sein oder werden es mehrere Duelle sein?  Bei mehreren Duellen hätte man mehrere Themen behandeln können, so blieb es dann bei einem Duell.

Kanzlerin Merkel ging mit einem ordentlichen Vorsprung in das Duell. Martin Schulz war klar in der Rolle des Jägers und hatte die Chance Punkte auf Merkel aufzuholen.

Das Duell

In dem Duell wurde oft deutlich, dass die beiden Konkurrenten in wichtigen Punkten übereinstimmen. So hatte man als Zuschauer stellenweise das Gefühl, dass sich die beiden Kontrahenten sehr gut verstanden und es deshalb zu keiner klaren Abgrenzung in wichtigen Punkten kommen konnte. Deshalb kam oft das Gefühl auf, dass es bald wieder eine große Koalition geben wird. Wobei dies sehr stark vom 24. September, also dem Wahltag abhängig ist.

Die Überraschung

Man wurde stellenweise vielleicht sogar gelangweilt. Denn es passierte nicht viel in dem TV Duell. Bis zu dem Moment in dem Martin Schulz verkündete, dass es unter ihm als Kanzler keine Gespräche mit der Türkei über einen EU Beitritt geben wird. Das steht entgegen der SPD Geschichte, in der man sich die Gespräche stets offen gehalten hat.

Das Ergebnis

Bis auf wenige klare Momente, blieb das TV Duell doch eher blaß. Man hatte oft das Gefühl, dass es gar kein richtiges Duell ist, sondern sich die beiden Politiker gegenseitig in wichtigen Punkten bestätigen, was auch natürlich nicht schlecht ist, aber dadurch kommt kaum die Chance auf, dass sich Wähler für die Partei und gegen eine andere Partei entscheiden. Schade, denn ein bisschen mehr Spannung wäre für den Wahlkampf im Allgemeinen und die Zuschauer sicherlich nicht verkehrt gewesen.

Diese Themen gab es im Wahlkampf besonders häufig

Der Wahlkampf, wenn man ihn denn so nennen kann, speiste sich natürlich aus einigen Themen, die die Menschen in diesem Land interessieren beziehungsweise auch nicht interessieren, wie zum Beispiel die soziale Gerechtigkeit. Aber worüber ging der Wahlkampf denn konkret? Dieser umfassende Text zeigt die verschiedenen Themen des Wahlkampfes auf.

Die Digitalisierung

Nur sehr selten wurde über die Digitalisierung in Deutschland gesprochen. Dabei sollte eigentlich deutlich geworden sein, dass in diesem Land ein großer Nachholbedarf in diesem Bereich besteht. Da sind zum Beispiel die vielen Schulen, die noch immer mit veralteter Technik den Schülern und Schülerinnen die Informatik beibringen oder ihnen zeigen, wie sie im Netz gezielt nach Informationen suchen können und in der Lage sind deren Wahrheitsgehalt zu bestimmen.

Denn an dieser Aufgabe scheitern sehr viele Personen. Neben diesem Bereich ist es auch wichtig, dass der Netzausbau vorangetrieben wird. Heutzutage gibt es einige Mondpreise, die man kaum mehr nachvollziehen kann, wenn man sich die Internet Provider ansieht.

Des Weiteren müssen viele Hausbesitzer in ländlichen Gegenden mit sehr schlechtem Internet auskommen. Letztlich ist es so, dass Deutschland bei der Digitalisierung sicher nicht die ersten Plätze in Europa einnimmt. Dabei ist dieser Bereich für die Zukunft so wichtig.

Die Flüchtlingspolitik

Kaum ein Thema hat in der Vergangenheit für so viele Nachrichten gesorgt, wie die Flüchtlingspolitik, die seit ca. zwei Jahren viele Deutsche umtreibt. Der Aufstieg der AfD hat unter anderem auch mit der Flüchtlingskrise zu tun. Aber auch eine andere Gruppe von Wählern interessiert sich sehr für die Flüchtlingspolitik und in Zuge dessen hat sich diese Gruppe zum Teil auch umentschieden, die gute alte CDU zu wählen, obwohl sie es in der Vergangenheit oft gemacht haben.

Die Rede ist hier von den Russlanddeutschen. Diese Gruppe kam in hoher Zahl zu Beginn der 90er Jahre nach Deutschland. Ähnlich wie die Flüchtlinge wollten sie einen Familiennachzug. Doch das war nicht machbar. Heutzutage sehen Russlanddeutsche, dass der Familiennachzug Flüchtlingen gestattet ist und das macht sie natürlich wütend.

Des Weiteren fühlen sich viele Russlanddeutsche von keiner Partei repräsentiert. Aus diesem Grund sind viele Russlanddeutsche nun dazu über gegangen die AfD zu wählen.

Auch nach dem Wahlkampf wird die Flüchtlingspolitik noch eine sehr große Rolle spielen, denn man wird sicherlich auch noch zum Ende des Jahres 2017 über Flüchtlinge reden, da sich viele Menschen in diesem Bereich engagieren.

Die soziale Gerechtigkeit

Wie gerecht ist Deutschland? Diese Frage stellen sich einige Menschen, die trotz langer Arbeit, über mehrere Jahrzehnte, keine üppige Rente erhalten haben und manchmal nicht wissen, wie sie bis zum Ende des Monats mit dem vorhandenen Geld auskommen sollen. Neben den älteren Personen fragen sich auch einige junge Leute, wie sie von dem bisschen Geld leben sollen.

Das Geld reicht oft nicht für einen Kinobesuch und wenn eine Waschmaschine kaputt geht oder man ein neues Möbelstück haben möchte, dann kann das manchmal sehr belastend für die betroffenen Personen sein, da sie nicht über die nötigen finanziellen Mittel verfügen, die sie eigentlich bräuchten.

Martin Schulz schien zu Beginn seiner Kandidatur großen Wert darauf zu legen, das Thema soziale Gerechtigkeit in seinen Facetten zu behandeln. Aber so wirklich punkten konnte er mit dem Thema nicht. Anscheinend denken viele Menschen hierzulande, dass es gerecht zugeht und andere Themen einfach wichtiger sind.

Euro

Vor ein oder zwei Jahren gab es kaum eine Woche ohne Talkshow über den Euro. Die Eurokrise beherrschte die Medien. Es ging darum, dass einige Länder vor dem Kollaps stehen würden und man quasi dachte, dass man für deren Rettung aufkommen sollte. Tatsächlich gingen hohe Summen über den Tisch, was in manchen Fällen auch zeigt, dass manche Finanzierung gegenüber anderen Projekten eine Priorität genießen. Heutzutage interessiert das Thema Euro nicht mehr so viele Menschen, wie noch vor ein bis zwei Jahren. Dennoch gab es dieses Thema auch immer wieder im Walhkampf, dann aber in abgeschwächter Form.

Die Steuern

Wie in fast jedem Wahlkampf durften auch dieses Mal die Steuern als Thema nicht fehlen. Viele Menschen würden sich wünschen Steuerentlastungen zu erhalten, zum Beispiel im Bereich der Freiberufler oder Alleinerziehende. Allerdings gibt es auch einige Politiker, die nicht wollen, dass die Steuern gesenkt werden.

Sie fürchten wohl um ihre Wählerschaft. So gibt es immer wieder Argumente für höhere Steuern der Topverdiener oder aber gegen Steuerentlastungen. Stichwort: Schwarze Null.

Das Thema Steuern erfährt zwar immer wieder große Beachtung, etwa dann, wenn Prominente wegen Steuerbetrugs angeklagt werden oder mal wieder eine Steuer CD aufgetaucht ist, dennoch hätte man vielleicht erwarten können, dass das Thema mehr Beachtung erfahren hätte.

Der Verkehr

Kaum jemand hat es für möglich gehalten, aber es gibt eine PKW Maut in Deutschland, die auf Autobahnen und Bundesstraßen gilt, aber den inländischen Autofahrer nicht mehr belasten soll. Die ausländischen Autofahrer sollen hingegen nur für die Nutzung von Autobahnen zahlen. Da die Deutschen bekanntlich ihre Autos sehr gern haben und Geld natürlich auch lieber behalten wollen als es dem Staat zu geben, ist dieses Thema sehr brisant. Man kann sich vorstellen, dass es einige Klagen aus dem Ausland geben wird, die mit den Plänen nicht einverstanden sind. Ob diese Klagen aber Erfolg haben werden, ist derzeit noch gar nicht abzusehen.

Dieser Text hat die verschiedenen Themen des Wahlkampfes beleuchtet. So kurz vor der Wahl ist wohl nicht mehr damit zu rechnen, dass es noch ein weiteres Thema geben wird, das die Parteien nutzen werden, um Wählerstimmen zu bekommen. Alles in allem, war dieser Wahlkampf kein Kampf, sondern wenn dann nur eine sehr abgeschwächte Form davon.

NRW als Schätzer?

NRW ist das Bundesland mit den allermeisten Einwohnern. In keinem anderen Bundesland wohnen mehr Menschen als in NRW. Ungefähr 16 Millionen Menschen sind es, übrigens die Niederlande haben ebenfalls ca. 16 Millionen Einwohner. Neben dieser Zahl ist NRW aber noch aus einem anderen Grund sehr wichtig, vor allem für die Bundespolitik in Berlin. So konnten die diesjährigen NRW Wahlen quasi als Grademesser für die Wahlen im September gesehen werden.

Das liegt an verschiedenen Gründen. Zuerst der offensichtliche Grund. Wenn ein Fünftel aller Menschen in Deutschland in NRW wohnt, dann kann man die Wahlen dort gut als Schätzer für den Ausgang der Wahlen in Berlin nutzen. Natürlich sind nicht alle stimmberechtigt und auch viele Ausländer wohnen in NRW, die nicht an der Bundestagswahl teilnehmen dürfen. Nichtsdestotrotz bleiben noch viele Wähler übrig und man könnte meinen, dass es das NRW Ergebnis einen Ausblick auf das Resultat der Bundestagswahlen zulässt.

Die SPD wurde abgewählt

Der zweite Grund ist, dass NRW schon seit vielen Jahren eine SPD Hochburg ist. Erst bei der vorletzten Landtagswahl kam es zur Abwahl der CDU und man begann wieder eine Koalition aus der SPD und den Grünen, mit Hannelore Kraft als NRW Ministerpräsidentin. Diese Zeiten sind aber vorbei, wie man mittlerweile weiß.

Überraschung, die FDP ist wieder da

Denn bei der letzten NRW Landtagswahl wurde deutlich, dass die CDU zusammen mit der FDP die Regierungskoalition eingeht und die SPD „ihr Land“ quasi wieder verloren hat. Dass die FDP letztlich in NRW einziehen konnte, war nicht ganz zu erwarten. Denn die Partei war bei der letzten Bundestagswahl gescheitert und viele Menschen dachten, dass die Partei am Ende ist. Aber der Herr Lindner und viele andere Kandidaten haben es geschafft, dass die FDP wieder eine Rolle spielt und derzeit sieht es in den Umfragen für die Bundestagswahl auch ganz gut für die Partei aus.

Der derzeitige Ministerpräsident in NRW kommt von der CDU und es sieht danach aus, als wäre bald das Kanzleramt auch weiterhin CDU geführt. Mit anderen Worten heißt das aber auch: Die SPD hat es in den vergangenen Jahren nicht geschafft die Menschen von ihren Inhalten und Ideen so zu überzeugen, dass sie sich an einem Wahltag für sie entschieden hätten. Bemerkenswert ist auch, dass es noch nicht einmal in NRW, also dem SPD Land, nicht gelungen ist, dass sich die Wähler mehrheitlich für diese Partei aussprechen. Wenigstens dort hätte man der SPD ein besseres Ergebnis zugetraut.

 

Der Wahlkampf 2017

Diese Bundestagswahl war wohl schon vor einigen Monaten entschieden. So richtig wollte es nie ein WahlKAMPF werden, es war eher der Versuch oder die Hoffnung einiger Personen, dass nach vielen vielen Jahren mit Kanzlerin Merkel an der Spitze der Regierung, ein neuer Kanzler die Dinge in diesem Land leiten wird. Aber das war dann wohle eher Wunschdenken als Realität. Auch wenn der Wahlkampf noch nicht vorbei ist, steht das Ergebnis wohl schon fest: Die CDU wird wieder stärkste Partei vor der SPD werden.

Dabei sah es eigentlich noch ganz anders aus, zu Beginn des Jahres. Viele Menschen waren von der Kanzlerin enttäuscht, besonders im Bereich der Flüchtlingspolitik, haben sich viele Menschen gegen den Kurs der Kanzlerin gestellt. Auch ihre Popularität litt darunter, aber aus der SPD gab  es scheinbar auch nicht die Person, die sich gegen sie erfolgreich stellen konnte.

Oder anders formuliert: Keine Person, der man es zugetraut hätte, dass sie das Rennen gegen Merkel um die Kanzlerschaft gewinnen würden. Bis zu dem Tag an dem Sigmar Gabriel deutlich machte, dass er nicht Kanzlerkandidat der SPD werden würde. Die Bahn war frei für jemanden neues und frisches: Martin Schulz. Und er begann fulminant.

Kurz nach seiner Kandidatur gab es für die SPD auf einmal Umfragewerte jenseits der 30%. Das gab es schon sehr lange nicht mehr. Nach einigen Wochen sanken diese Umfragewerte aber wieder und die Union konnte sich erholen. Dabei hatten ein paar SPD Wähler die Hoffnung noch nicht komplett aufgegeben. So hofften sie, dass die CSU die CDU in zwei Punkten noch in Schwierigkeiten hätte bringen können.

Da war zunächst der Ruf nach der Obergrenze für Flüchtlinge. Viele Menschen wollen die Einwanderung von Flüchtlingen beschränken und wollen deshalb eine sogenannte Obergrenze. Diese würde dann bedeuten, dass Deutschland so und so viele Flüchtlinge aufnehmen kann, danach wäre Schluss und die Flüchtlinge würden nicht mehr ins Land gelassen.

So eine Obergrenze wollte Merkel aber nicht und man ahnte schon, dass es deswegen Streit geben wird. Es kam aber anders als man dachte.

Das Comeback von Karl Theodor zu Guttenberg

Kennen Sie sich ein bisschen in der jüngeren politischen Vergangenheit aus? Dann kennen sie vielleicht noch zu Guttenberg, der Politiker, der CSU, der vor ein paar Jahren nach kurzer großer medialer Aufmerksamkeit seinen Rücktritt verkündete.

Nun gibt es immer wieder Gerüchte, dass der Politiker ein Comeback Versuch wagt. Eventuell hat er einige Wähler aber in der Vergangenheit enttäuscht und man sieht es als Risiko an, wenn er kurz vor der Wahl sein Comeback bekannt geben würde.